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  • : Dies ist KEIN offizielles Parteimedium der Deutschen Volks-Partei, sondern ein eigenständig und freier Kommentarblog über die DVP.

Deutsche Volks-Partei

Thursday, 25. june 2009 4 25 /06 /Juni /2009 19:23
Es schien als ob es wieder ein Friede-Freude-Eierkuchen Bundeskongress der Jungen Patrioten werden würde, auf dem man brav und treuherzig die Politik der aktuellen Führungsriege der Deutschen Volks-Partei loben würde - immer mit dem Hintergedanken bzw. der Hoffnung selbst einmal da oben zu stehen.

Aber der 71. Bundeskongress am Samstag in Deggendorf brachte eine ganz andere Richtung: Zwar wurde anfangs recht friedlich über die aktuelle Politik diskutiert, mal hier und da ein bisschen kritisiert, aber als man dann auf Generalsekretär Tex Weidner zu sprechen kam, mehrten sich die Stimmen, die teilweise sehr diffamierend wurden und noch dazu auf heftigen Applaus stießen. So äußerten sich folgende Vorstandsmitglieder der JuPas gegenüber Weidner:

Tex Weidner im Kreuzfeuer der Jungen Patrioten


"Dieser Mann ist kein Patriot! Tex Weidner ist ein Radikaler Kapitalist, der das Geld über das Wohl des Menschen stellt! Wir dürfen nicht zusehen, wie ein neoliberaler Turbokapitalist unsere Partei auf die gleiche Weise radikal reformiert, wie er es mit der ehrwürdigen Bundesrepublik machen will!" Stefan Geis, Ombudsmitglied des Bundesvorstands

"Wir Junge Patrioten können auf eine gloreiche Tradition der nationalkonservativen Politik in der DVP zurückblicken! Die irrsinnigen und menschenverachtenden Ideen des Tex Weidner passen vielleicht zu radikalen Ordoliberalen, aber nicht zu uns DVPlern, die wir doch immer den Mensch in den Mittelpunkt gestellt haben und nicht abstrakte Begriffe wie Freiheit oder Kapitalismus!" Konstantin-Claus Schäffer, Bundesprogrammatiker

"Merfyn Metmann ist ein Vertreter, den wir uns wünschen! Er liegt mit uns auf einer Wellenlänge, aber Tex Weidner ist zu liberal, zu unsozial, zu cholerisch und zu anarchistisch um Politik im Sinne der DVP zu machen! Sein Ludwig-von-Mises-Institut ist eine Brutstätte des neoliberalen Anarcho-Kapitalismus. Wir wollen aber keinen Minimalstaat, wir wollen ein starkes Deutschland!" Paul Kellner-Mährin, Beisitzer für Organisation

Anscheinend wächst eine neue Generation der DVPler nach: nationalkonservativ und sozialdemokratisch.

Tex Weidner nahm diese Vorwürfe nur mit einem Lächeln im Gesicht auf und wies darauf hin, dass auch Jungen Patrioten Fehler der Jugendlichkeit passieren.
von Stefan Geis
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Friday, 29. may 2009 5 29 /05 /Mai /2009 18:59
Patrick von Bayern fährt nach Frankreich zu Wirtschaftspartnern, Tex Weidner versammelt die nationalliberale europäische Gemeinde in Brüssel - Die Deutsche Volks-Partei will hoch hinaus und man beschränkt sich schon lange nicht mehr nur auf Deutschland. Und wie bei allen gegebenen Denkanstößen und Visionen, brodelt es auch in Sachen Außenpolitik der DVP mächtig in der Gerüchteküche.

Und in der Basis - der nationalliberalen Minderheit mit konservativen und tief europaskeptischen Wurzeln - munkelt man sogar über grausige Pläne, die selbst die härtesten DVP-Mitglieder vor Schrecken erbleichen lassen: Tex Weidner hat angeregt aus der "Bewegung für europäische Reform" auszutreten und das Erbe Azoths zu vernichten! In London und Prag lauschen derweil gespannt Vaclas Klaus und David Cameron den Gerüchten über einen möglichen Wechsel in der bisher sehr europaskeptischen Politik der Deutschen Volks-Partei - und trotz aller bisherigen Dementi der Parteispitze bangen die beiden sicherlich um ihren starken Partner aus Deutschland.

Der General ist auf Feldzug gegen alte Systeme und will sich europapolitisch neu sortieren, daher tourt er Tex Weidner derzeit durch ganz Europa und trifft sich mit potentiellen zukünftigen Partner in der Europapolitik - auf eigene Faust und im eigenen liberalen Interesse.

Doch was wird aus dem Nationalkonservatismus der DVP? Wen sollen die rechtsliberalen und rechtskonservativen Deutschen in Zukunft wählen, wenn die Volkspartei immer mehr in die Mitte schwenkt mit diesem verdammten Reformer Weidner?
Aber das ehrenwerte traditionelle Profil findet in der DVP - glücklicherweise wird manch einer sagen - allen voran durch Merfyn Metmann repräsentiert immernoch am meisten Zuspruch und in der Basis sieht man Weidner sowieso seit jeher skeptisch.
Man wird es auf beiden Seiten - auf Seiten der Weidner-Mannen und auf Seiten der Metmann-Kameraden - zwar abstreiten, dass es innerparteilich auch nur den Hauch von Uneinigkeit und Heterogenität gibt, aber das Lager der Rechten entzweit sich in der Frage der zukünftigen europapolitischen Ausrichtung.

Regte die parteiintere Diskussion um einen Austritt an:
Generalsekretär Tex Weidner

Weidner hat seinen Zug bereits gemacht - er tourt durch Europa und wirbelt Staub auf auf der alten Eichentruhe des Deutschnationalen - man darf gespannt sein, wann Metmann und die Vertreter des europaskeptischen Flügels ihren Teil zur parteiinternen Diskussion beitragen.

Auf jeden Fall rührt sich wieder etwas in der Volkspartei, ich will keinerlei Partei beziehen, aber ich begrüße diesen Schritt zur lebendigen Diskussion und zu heterogenen Strömungen, denn die Entscheidungen die im Fall EU-Politik getroffen werden, sind zu wichtig um in sanfter Einstimmigkeit getroffen zu werden!

Ihr
Bocco Rundal, Chefredakteur 
von Hermann Ritter
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Thursday, 21. may 2009 4 21 /05 /Mai /2009 11:46
Lang lang ist's her, dass hier zuletzt geschrieben wurde, damals noch von einem anderen Chefredakteur und von anderen Journalisten. Damals in anderer Manier und in anderer politischer Sicht. Aber seit einigen Monaten herrscht unerträgliche Stille um die Deutsche Volks-Partei, und es mag fast erscheinen als ob das Parteimedium der DVP ein Spiegelbild der politischen Aktivität und des politischen Erfolg darstellt.

Die Partei war im Umbruch, alte Granden sind rücksichtslos gegangen, zersplittert, zerstritten: Das Aus für die DVP?!
Es mag stimmen, wir waren lange lange Zeit in stillen Tagen des alten rechten Klischees, ehe sich ein junger Prinz auf den von Thonar vorgewärmten Thron saß und die lange Zeit der politischen Entbeerungen beendete: Merfyn Metmann - der junge und motivierte neue Parteivorsitzende - sammelte sogleich eine Schar von Neulingen um sich, um das alte Erbe anzutreten. Merfyn Metmann, Timo K und Tex Weidner betraten die morbiden Ruinen einer alten Dame: Sie fanden es vor als hätte lediglich die Zeit diese heiligen Räume betreten, Fragmente des alten Seins, Bruchstücke der Wahrheit und Überbleibsel alter verfilzter Strukturen: Von vermoderten Azoth-Statuen über verfaulten Grundsatzpapieren bis hin zu grausigen Resten ehemaligen Erfolgs und dessen Feiern.
Aber diese junge Generation hat den Mut und die Kraft die Räume zu säubern, die Fenster zu öffnen und einen frischen Wind in die Parteizentrale zu wehen

Der Nationalliberalismus kehrt zurück! Der Liberalismus erhält Einzug in die Stuben der DVP! Und als ich davon hörte, dass das zusammengefallene Kartenhaus der Deutschen Volks-Partei mit neuen Karten aufgebaut wird, kam auch ich mit Freudestränen in den Augen zurück - damals als junger Journalist noch persönlich die Zeit in der alten Redaktion miterlebt, darf ich nun dieses Parteimedium neben dem offiziellen DVP-Blog weiterführen!
Und gerade weil ich die damalige Zeit miterlebt habe, erkenne ich den Wechsel noch viel mehr! Wo früher einige wenige in arrogantem Hochmut von Wolke 7 aus Befehle erteilten, sitzt nun eine frische Generation von DVPlern, die eine komplett andere Richtung als die Urväter einschlagen!

Ich will noch etwas anmerken: Dies hier ist ein ausdrücklich NICHT offizieller DVP-Blog, die gütige Führung hat mir einen Blankoscheck des Journalismus erteilt, sodass ich bissig und kritisch die DVP beäugen werde - ein erfreuliches Signum des Wandels! Und wie Sie sehen, habe ich ein wichtiges Stück meines Vorgängers bewahrt Pathetische Ausdrucksweise: Denn wenn man eines über die DVP-Granden sicher sagen kann, dann dass die alten Herren wahre Könige des Pathos waren. ;)

Ihr
Bocco Rundal
von Bocco Rundal
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Tuesday, 16. december 2008 2 16 /12 /Dez. /2008 18:23
In der nächsten Zeit wird eine neue Serie an Artikeln veröffentlicht, in der näher auf die Freizeit und das Leben hinter den Kulissen der DVP eingegangen wird. Auch die Granden der Partei haben ein Privatleben, Ausschnitte davon gibt es zu sehen in der neuen Artikelserie: "Freizeit bei der DVP".

1. Teil: Pokerabend


In der Öffentlichkeit immer seriös und sachlich, geht es bei der DVP am Abend in der Parteizentrale eher derbe zu. Der neu gebaute Gebäudetrakt, der nur zur Freizeit dient, wird bereits jetzt kurz nach der Einweihung exzessiv genutzt.
So auch am Abend des dritten Advents, als sich die gesamten Parteigrößen zum Pokerabend trafen.
Gegen 19:00 trafen bereits die ersten ein, Jerry Springer und Marzel kommen wie sooft umweltschonend zusammen in Jerrys Auto und bereiteten schon einmal die DVP-Lounge zum Spieleabend vor, bzw. ließen vorbereiten.

Patrick von Bayern kam kurze Zeit später aus dem Landtag in München, der vielbeschäftigte stellv Landtagspräsident wollte an diesem Abend seine sonst erzwungene Neutralität lassen und kräftig auf den Putz hauen - bereits auf dem Parteitag gab er sich mit Hermann Ritter dem Alkohol hin. Kurze Zeit später folgte der Youngstar Alexander Muhr, zum ersten mal dabei beim regelmäßigem Feiern.

Hermann Ritter wollte eigentlich auch pünktlich um 19:30 kommen, damit man um 20:00 anfangen konnte, aber wie auch sonst war er es, der aus der Reihe tanzte und sich erst um 20:30 mit seinem BMW vorfahren ließ - Ganz seinem Outfit (eine eher bonzig wirkende Uniform:D) entsprechend von einem Chauffeur. Er hätte noch wichtigere Dinge im Bundestag zu tun gehabt - jeder wusste, dass er es einfach verpennt hatte, aber gut, man wollte schließlich nicht in Konflikt geraten, man weiß, dass das bei ihm schon öfters mit Haftstrafen endete.


So begann man um 21:00 mit dem Pokerabend, die Jetons waren verteilt, die Sitzordnung ausgemacht und die Sprüche geklopft. Die ersten Runden verliefen ereignislos, aber man merkte, dass auch beim Spiel die typischen Charakteristika der Politiker zur Schau kamen: So war Ritter so unglaublich von sich selbst überzeugt, dass er aus Leichtsinn die Hälfte seines Vermögens an Jerry Springer verlor. Patrick von Bayern erging es ebenso, nur dass er es an den mit striktem Pokerface spielenden Marzel verlor. Scheinbar zeigte sich auch hier die hohe Emotionalität der bayrischen Fraktion. Als Springer auf die Toilette musste, holte sich GenSek Ritter seine Jetons zurück, der enge Freund Springers Marzel wurde mit einem Teil davon bestochen und die anderen beiden hörten ohnehin Hermann Ritter aufs Wort, sodass es am Ende auch Springer selbst nicht merkte. Nach drei Stunden Zocken wollte man den Abend mit einem richtigen Paukenschlag beenden und Typisch wie immer, hatte Marzel die phänomenale Idee, einen Kasten Jever aus dem parteieigenen Bierkeller zu holen. Wenn es nach dem geht, was die Granden so von sich ließen, so müsste Jerry Springer nach einem Kasten Bier, Alex Muhr nach einem Fass Wein und Hermann Ritter nach dem gesamten Biervolumen des Münchner Oktoberfests noch Auto fahren können. Dem war nicht so, die drei waren die ersten, die besoffen entweder im Whirlpool (Ritter, Muhr) oder auf dem Pokertisch (Springer) lagen, wohingegen sich Marzel und Patrick von Bayern über das Melkverhalten von südecuadorischen Kühen unterhielten - Im Rausch interessiert einen soetwas anscheinend.


Alles in allem war es ein erfolgreicher Abend, Springer und Marzel ließen sich von ihren Frauen abholen, Ritter nahm in seiner voluminösen BMW-Kutsche Muhr und von Bayern in die bayrische Heimat der drei mit. Der Chauffeur hätte sich ein Vermögen verdienen können, hätte er von der Rückbank Fotos geschossen.


von Hermann Ritter
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Thursday, 11. december 2008 4 11 /12 /Dez. /2008 19:33
Nur mit ausdrücklicher Einladung kommt man als einfaches Parteimitglied oder Außenstehender in die neu eingeführte DVP-VIP-Lounge; aber wenn man einmal drin ist, kann man die berühmten Parteigrößen wie den sympathischen Vorsitzenden Marzel, den schillernden Generalsekretär Hermann Ritter oder den aufstrebenden Youngstar Alexander Muhr ganz persönlich erleben.
Ob einen Ritter, der mit dickem Zigarrillo im prächtigen Whirlpool sitzt und sich von leicht bekleideten Damen umgarnen lässt, während er seinen Schützling Alex Muhr in die Geheimnisse der Politik einführt, oder den Parteivorsitzenden Marzel und seinen Stellvertreter Jerry Springer, die eine wilde Party feiern ganz in ihrem Element als westfälische Frohnaturen - die Parteigranden sieht man dort seit der Einweihung fast täglich sich von ihren harten Arbeitstagen erholen.

Hier sind ein paar Schnappschüsse von der Lounge im Thonar-Haus in München:



Nach einer wilden Feier ist auch der wackere Marzel ziemlich ausgelaugt

Schillernd und Charismatisch gibt sich Hermann Ritter in seiner skurillen Uniform

Ozapft is' - Alexander Muhr

Jerry Springer tanzt und feiert

von Hermann Ritter
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